Chilianbau Videos

                          Chilianbau Videos 

Hallo liebe Chilifreunde, da es immer wieder Fragen von Anfängern gibt was sie beachten müssen, hab ich einige Videos gedreht. Dort seht ihr was man alles braucht und wie ihr am besten Chilis anbaut. Eine Ciliaufzuchtanleitung gibt es unter den Videos, einfach runter scrollen.

Video 1 - Material,Samen,Keimen usw. 

Video 2 - umtopfen, pikieren, Lichtschrank ( Growbox )

 

Video 3 - Demnächst über giesen,düngen und UV Sonnenlicht gewöhnen

 

Dieses Jahr werd ich mehr Texte schreiben um einige Neulinge aus dem Hot Pain Forum zu unterstützen, es hängt dann von euch ab wie genau ihr es umsetzt. 14-16.12.2012 gehts los. Hier auf meiner HP findet ihr Videos und tips für Growboxen. Hier eine Materialliste diese Dinge solltet ihr haben:

Kunstlicht am besten 865 er LSR und ne Box bauen
Anzuchtserde oder Blumenerde
Plastikschnapsbecher / kleine Töpfe
Minigewächshaus
Heizmatte
Zeitschaltuhr
Thermometer
Hygrometer
Sprühflasche
Flüssigdünger Algoflash Universal oder Tomate
und je nach Pflanzenanzahl ca. 9cm durchmesser Töpfe
Kamiletee oder Salpeter

Info 1. Schritt

So leute bald gehts los es wird Zeit die ersten Schritte zu besprechen. Die ersten 4-5 Wochen werden für uns die wichtigsten und entscheidensten sein. Es ist wichtig das ihr versucht die Vorgaben von mir so gut es geht umzusetzen um ein spargeln und überwässern zu verhindern. Spart auch nicht an Samen zum verbuddeln, bei der Ernte später erhaltet ihr aus einer schote schon das 3-4 fache wieder zurück. 14-16 gehts los je nachdem wie es euch besser passt, aber einen Tag vorher bitte die samen 24 Std einweichen in Salpeter,Kamiletee oder Wasser und die Erde bitte 3-4 Tage vorher aus dem sack in eine Kiste damit sie nicht mehr so feucht oder nass ist hab ja schon geschrieben das viele geschäfte sie draussen liegen haben und sie teils gefroren oder nass sind auch schwitzt die Erde gern in diesen Plastiksäcken. Ruck zuck fördert es die schimmelbildung oder das Trauermücken aufkommen.

1. Becher beschriften und unten Löcher rein machen ( ohne löcher aufpassen )
2. Nicht mit Samen geizen gut 5-8 pro Sorte - samen 24 Std einweichen
3. wer wenig anbaut kann 1Samen pro Becher, wer mehr kann gerne 3-4S pro Becher
4. Samen ca. 5-8mm in der Erde verbuddeln und gut besprühen kann gut feucht sein
5. Becher jetzt ins Minigwh stellen dieses auf die Heizmatte und schon unters Licht
6. Luftkeimtemperatur zwischen 26-32 Grad ist ok ( Keimung 6-12 Tage )
7. Zeitschaltuhr 13 Std beleuchten einstellen, am besten so das wen ihr morgens auf
die arbeit geht ne halbe Stunde vorher das Licht brennt damit ihr schauen könnt und abends bevor sie ausgeht nochmals. Durch die schnapsbecher kann die erde recht schnell abtrocknen, deshalb immer morgens und abends schauen und wen nötig die Erde besprühen das sie wieder feucht ist. es wird sich Kondenswasser im Minigwh bilden, dieses einmal morgens und abends abwischen, da kommt einiges zusammen. So beugen wir Schimmel vor und mal kurz den deckel ab schadet nicht der keimung. auch das GWH bei der keimung sofort unters Licht den sollte ein keimling keimen und wir sind nicht zu hause verhindern wir somit einem frühen spargel, hier sind 2-3 Stunden schon entscheident. das war es erst einmal Teil zwei folgt nachher. Beide teile sind enorm wichtig für uns und sollten zu 100% übernommen werden lest sie euch mehrmals durch. So soll es aussehen

   

Info 2. Schritt

Immer noch wichtig morgens und abends teils mittags wen ihr zuhause seit immer mal schauen. Sobald man schon erkennen kann das sich ein keimling zeigen wird sofort ! aber sofort raus aus dem Minigwh und direkt unters Licht. Bei einer LSR direkt unter die LSR nicht 2cm daneben sondern direkt drunter mit einem Abstand von 5cm von Becheroberkannte bis LSR. bei einer anderen Lichtquelle die sehr heis wird müst ihr schauen, aber auch dort nicht zu weit entfernen. Faustregel nicht weiter als 10 cm. Jetzt beginnt für uns die wichtigste und gefährlichste Phase den keimling nicht zu überwässern und vorallem Spargeln zu lassen. Wir besprühen weiter aber jetzt weniger, da die gefahr besteht den keimling zu ersaufen. Am besten morgens und abends immer so 2-4 mal sprühen je nach nässe. Hier bitte ich euch auch öfter um Bilder, den wie gesagt ist es die gefählichste zeit für uns.Solltet ihr aus Platzgründen weil das Minigwh ja unterm Licht steht die keimlinge nicht so nah ans Licht stellen können. Müst ihr die becher mit de keimlingen erhöhen, stellt irgend etwas unter die becher so könnt ihr das GWH stehen lassen und die keimlinge daneben den die 5 cm abstand sind enorm wichtig. Ihr könnt etwas variieren zwischen 5-10 cm aber die 10 cm nicht überschreiten. Sobald die keimlinge draussen sind heist es viel Licht und nicht zu warm das heist für uns tagsüber vorne auflassen das die temperatur zwischen 18-22 Grad liegt +- nachts gehen die lampen aus was für uns bedeutet die Türen jetzt zu. Sehr wichtig sobald die Lampen ausgehen muss es für die keimlinge komplett dunkel sein aber wirklich komplett dunkel. Es darf kein Lichtschein von einer anderen lichtquelle auf die keimlinge kommen egal ob Kerze,TV usw sher wichtig sonst bringt uns das alles nicht jeden mm den wir jetzt im wuchs sparen bringt uns später einen stabilen Stamm.

1. Morgens und Abends immer schauen
2. Keimling zeigt sich leicht ( kringel ) sofort raus unters Licht abstand 5-10 cm, Keimlinge wachsen= Abstand zur LSR leicht erweitern
3. jetzt nicht mehr nass halten leicht feucht, nicht gießen nur besprühen wen nötig morgens und abends
4. ideale Temperatur 18-22 Grad vorne Tagsüber auf, Nachts zu
5. Licht aus komplett dunkel aber wirklich komplett

Jetzt kommen 2 unserer 5 Testkeimlinge zum einsatz diese bitte ich euch einseln in bechern anzuziehen. Grund dafür ist das ihr auch seht was passiert wen Fehlpflege betrieben wird, den nur so lernt ihr die zeichen zu erkennen und gegen zusteuern und das wissen hilft euch später diese fehler zu vermeiden. Also erster testkeimling soll überwässert werden, macht ihn jeden tag richtig nass ihr werdet bald sehen wie er sich verändert gegenüber den keimlingen die ihr normal besprüht. zweiter keimling im Becher stellt ihr in die am weitest entfernte ecke eures schrankes nicht direkt unter die LSR der soll euch zeigen wie ein keimling spargeln kann, auch wen er Licht bekommt aber nicht genug und wie schnell das geht teils schon innerhalb von Stunden den so begreift ihr warum es wichtig ist den keimling direkt mit wenig abstand unter eine LSR zu stellen. Da der Keimling wächst, auch immer dann mal den Abstand zur LSR erweitern, sonst vertrocknen die Blätter. Jetzt wäre auch eine Luftfeuchte zwischen 40-50% ideal.

 

Info Schritt 3.

Heute geht es ans pikieren. Soweit ihr bei der Keimung Anzuchtserde verwendet habt, benötigen wir jetzt leicht vorgedüngte Blumenerde. Wichtig ist 1-3 Tage vorher die Erde aus dem Sack holen damit sie abtrocknen kann oder nicht mehr schwitzt. Beschriftet ein 9 oder 10 Topf mit dem Sortennamen und füllt diesen dann zu 3/4 mit der Blumenerde, aber nicht komplett bis oben. Nun nehm die Becher mit den Keimlingen. Wichtig ist jetzt das wir das pikieren für die pflanzen stressfrei halten, deshalb immer nur einen Keimling entnehmen und pikieren und die anderen noch in der Anzuchtserde lassen, immer nur einen pikieren bleibt der Keiming zu lange an der Luft liegen kann es zu Problemen kommen. Macht nun in der Erde des 9 cm Topfes ein großes Loch in die Mitte. Dann nehmt ihr einen Teelöffel und stecht diesen langsam in den Becher wo die Keimlinge oder der Keimling sitzt und holt ihn langsam raus. Noch sind die Wurzeln sehr klein und es geht recht gut. Jetzt den Keimling so komplett mit der Erde in das große Loch des 9er Topfes stecken, nicht die Wurzeln von der Erde befreien, so wächst die Wurzel gleich weiter ohne Stress. Wichtig ist den Keimling bis zu den Blättern einbuddeln, man sollte so gut wie nichts mehr vom Stiel sehen und die Erde leicht andrücken, nicht fest nur leicht, so haben es die Wurzeln leichter. Zum Schluss noch gut Wässern und wieder ab unter Licht jetzt mit einem Abstand ca. 7-10 cm zur LSR

    

                  

Noch mal die wichtigen Punkte! Töpfe zu 3/4 mit Erde füllen, Keimling bis zu den Blättern einbuddeln. Grund dafür ist, der Keimling wird erst noch mal etwas in die Höhe wachsen, erst wen er die 1-2 richtigen Blattpaare ausbildet, geht auch der größte Teil des wuchses in die Blätter und nicht mehr in den Stiel. Dadurch das wir den Keimling bis an die Blätter vergraben haben kann er ruhig erst noch einmal etwas nach oben wachsen, deshalb auch nur 3/4 Erde, den später können wir dann den Rest noch befüllen und haben einen guten Start für kompackte starke Pflanzen und nicht schon welche die 5-6 cm in die Höhe gehen bevor sie das erste Blattpaar bilden. Jetzt brauchen wir erst mal 3-4 Wochen nicht düngen. Später mehr darüber in Schritt 5.

Info Schritt 4.

Heute geht es ums auffüllen der pikierten Keimlinge. Seit dem pikieren sind nun 4-6 Tage vergangen und es bildet sich das erste richtige Blattpaar, Zeit für uns die restlichen 2 cm die wir vorher im Topf freigelassen haben zu füllen. Ab jetzt investiert der keimling nicht mehr nur die Kraft zum wachsen, sondern auch ins Blattwerk. Wir drücken die erde jetzt nochmal etwas fester an und haben jetzt ca. 3cm Luft bis zum Topfrand, jetzt füllen wir auf bis direkt unter die Keimblätter. Vorteil ist, er sitzt jetzt wieder extrem stabil und kann auch im oberen bereich Wurzeln bilden. Auch bekommen wir dadurch einen festeren Stamm. Am besten den Keimling nicht direkt in der Mitte gießen, sondern eher am Rand des topfes, so steht er nicht direkt im Wasser und beim Abtrocknen sind die Wurzeln gezwungen nach Feuchtigkeit zu suchen. Vorsichtig gießen nicht mehr nass halten und dadurch das wir jetzt mehr Erde haben und Töpfe im Growschrank steigt auch die Luftfeuchtigkeit. Diese versuchen bei 50% zu halten +/- Dazu könnt ihr jetzt auch vorne komplett offen lassen zum Lüften. Bild 1 vor dem auffüllen, Bild 2 danach. Bild 3. zeigt ein Beispiel was passiert wen man zu wenig Licht hat bzw. der Abstand zu weit ist oder die temperatur zu hoch, das nennt man Spargeln und die Pflanzen sind quasie unbrauchbar. Deshalb der ganze aufwand.

  

Zwischen Info

Weniger ist mehr, dieser Satz wird uns jetzt bei der Aufzucht bekleiten. Gerade Neulinge sind natürlich sehr aufgeregt und bis jetzt war ja auch immer etwas los wie Samen aussuchen, Becher und Listen beschriften, Samen verbuddelt, dan kommt fast jeden Tag ein Keimling, Erde auffüllen, pikieren.

Aber jetzt heist es Finger still halten und das wird für viele Neulinge schwer, den sie möchten ja unbedingt die kleinen Pflanzen betütteln, rennen teils 3-10 mal am Tag zur Box und man muß doch einfach was machen, viele gießen dann einfach zu viel, einfach nur das sie was gemacht haben oder Düngen später zu oft, den man möchte ja was machen und net nur schauen. Aber gerade hier wird Schaden angerichtet, der uns sehr weit zurückwerfen kann. Jetzt muss man den Pflanzen die zeit geben sich zu entwickeln.

Aber auch in der Phase können wir was machen damit es uns nicht langweilig wird, den wir möchten ja so gerne betütteln Big Grin Ein guter Trick und gleichzeitig eine gute sache um die pflanzen zu kontrolieren ist, das ihr jede Einselne aus der Box holt, schaut sie euch an, notfalls auch ob schädlinge drann sind, was ich aber nicht denke, den wir bauen gut an Tongue nehmt die Sprühflasche und besprüht 1x die pflanze leicht, das gefällt der Pflanze und euch da ihr doch was gemacht habt Wink stellt die Pflanze wieder in die Box und falls nötig dreht den Topf, den meist biegen sich die keimlinge doch etwas in eine Richtung mehr. ich dreh meine jeden Tag, so bekommen wir einen gleichen wuchs und haben wieder was gemacht, teils tausch ich auch untereinander die Töpfe aus den die Hintere Reihe hat es etwas wärmer.

Chiliheads die schon länger anbauen, gehen das gelassener an, den sie wissen das zuviel des guten schlecht ist, aber Neulinge möchten halt unbedingt was an den Pflanzen machen, deshalb weniger ist mehr Wink

 

Info Schritt 5.

Heute geht es das erste mal ans düngen. Hier gilt wieder weniger ist mehr. Am besten nehmt ihr einen Flüssigdünger im NPK Bereich von 6-6-6 kann aber auch leicht abweichen das ist nicht so schlimm. Die Nährstoffe in der Blumenerde gehen so langsam nach 3-4 Wochen zu neige und wir müssen zu düngen. Man darf aber nicht zuviel geben, sonst können die kleinen zarten Wurzeln verbrennen und die Pflanze geht ein. Deshalb benutzen wir von der angegebenen Menge die auf der Flasche steht erst einmal nur die Hälfte. Da aber meist überall verschiedene Angaben drauf stehen fahren wir ganz gut wen wir auf 1L Wasser einen Teelöffel Flüssigdünger geben. Alles gut durchschütteln und 1x die Woche die Pflanzen damit gießen. Die Flasche muss dabei nicht leer werden, immer weiter mit bedacht gießen. Bleibt noch was übrig, einfach beim Nächsten Düngegang die Flasche vorher schütteln und gut ist. Sind die pflanzen später etwas größer düngen wir 2x die Woche aber noch die gleiche Mischung. Hat eine Pflanze zu wenig Nährstoffe zeigen sich die ersten Mangelerscheinungen bei größeren Blättern durch gelbe Stellen zwischen dan Blattadern, kleine Blätter werden gleich gelblich. Hier sollte man aber genau schauen, da bei kleinen Pflanzen gelbe Blätter auch von zu viel Feuchtigkeit kommen können. Düngt man dagegen zu viel bilden sich kleine Kristale an den Blättern. Wird eine Pflanze überdüngt welen sich die Blätter noch dazu. Also weniger ist mehr, nachdüngen kann man immer ist es einmal zuviel haben wir ein größeres Problem, was aber nicht bedeutet das uns die Pflanze ein geht solange man es nicht übertrieben hat. Es geht auch nicht darum das wir unbedingt was sehen müssen, das wir gedüngt haben, unser Ziel ist es eine durchweck gesunde starke pflanze zu bekommen deren Blätter ein gutes Grün hat. Als hilfe erkennt man schnell wen die Blätter blass werden,das es zeit wird wieder etwas zu geben, sind die Blätter sehr stark grün ( dunkel grün ) sollte man erst mal noch abwarten, die Pflanze hat genug Nährstoffe.

                     Anzeichen für zu wenig Nährstoffe, es wird Zeit Dünger zu geben

 

  Anzeichen für eine Überdüngung, erst mal ne längere Zeit nicht düngen              Dosieranwendungs Bild

  

 

Info Schritt 6.

Heute geht es darum die Pflanzen an das Sonnenlicht bzw. das UV-Licht zu gewöhnen. Keimen die Samen im Frühjahr draussen im Freiland, brauch man das nicht zu machen, da die Pflanzen sich automatisch an die UV- Strahlen gewöhnen und so einen Schutz aufbauen. Da wir aber mit Kunstlicht anziehen, kann die Pflanze keinen Schutz aufbauen. Gewöhnen wir die Pflanze jetzt nicht an die UV- Strahlung, würden die Blätter verbrennen, was der Pflanze sehr schaden würde oder sie sogar abstirbt. Deshalb müssen wir hier sehr vorsichtig vorgehen. Am besten so ende April anfang Mai sollte man anfangen die Pflanzen an die Strahlen zu gewöhnen. Am besten fängt man an einem milderen windstillen Tag an und es sollte noch bewölkt sein, die Temperatur sollte zwischen 18-24 Grad liegen. Wind könnte die kleinen Pflanzen abknicken lassen, zu kalte Temperatur könnte ihnen auch schaden und jetzt schon die Sonne würde die Blätter verbrennen. Also wie gesagt einen bewölkten, milden Tag aussuchen und die Pflanzen erst einmal nur ca. 15min. draussen stehen lassen. Das jeden oder jeden zweiten Tag wiederholen und dabei die Zeit etwas verlängern. Später kann dann leichter Wind dazu kommen und auch mal die Sonne, aber hier immer vorsicht, nicht zu lange. Man merkt auch sehr schnell wan die Pflanzen erschlaffen, dann wird es zeit sie wieder aus der Sonne zu stellen. Diese Gewöhnungsphase erfordert schon etwas Gedult und Zeit, sollte aber nicht zu schluderhaft gemacht werden, den dann schadet es nur der Pflanze. Ich durfte das in meinem ersten Chilijahr selber erfahren, ich war ungeduldig und dachte 4x Sonne würde reichen und dann verbrannten mir gut 60% meiner Pflanzen und erholten sich nicht mehr. Nach dem Überwässern ist das an die UV-Strahlung gewöhnen der zweit häufigste Fehler den Neulinge gerne machen und in Foren häufen sich die Bilder verbrannter Pflanzen.

 

  

    links verbrannte Chilipflanze, die eingegangen ist     -  rechts Pflanzen an die UV- Strahlung gewöhnen

Info Schritt 7

Nun da wir die Pflanzen an die UV Strahlen der Sonne gewöhnt haben und das Wetter jetzt besser wird, können die leute die ein Gewächshaus haben ihre Chilipflanzen schon raus setzen. Für Freiland- anbauer, die sollten noch etwas aufpassen, den im Mai kommen ja nochmal die Eisheiligen. Ab +5 Grad wird es für unsere Pflanzen gefährlich, da reicht schon eine kühle Nacht und alle Pflanzen sind verfroren. Am besten eignet sich eine lockere Erde, sehr gut ist die TKS2 aber es gibt auch andere sehr gute Erde, wichtig ist halt nur das sie sich durch das gießen später nicht verhärtet, das passiert meist bei billig Erde, dann sickert das Wasser nicht gut durch und es kann Staunässe entstehen, auch die Wurzeln wachsen dann in der sehr festen Erde nicht mehr so gut. Sehr gute Erfahrungen hab ich selber gemacht wen man Chilipflanzen in Kübeln anbaut. Die Sonne erwärmt die Kübel, was den Wurzeln sehr gefällt, auch die pflege der pflanzen ist in Kübeln leichter als im Beet oder Freiland. Ein GWH bietet sehr viele Vorteile, man ist Wetter unabhängiger gerade wen mal ein Sommer nicht so ideal verläuft oder es sehr viel Regnet hat man mit einem GWH nur Vorteile. Auch hier am besten immer eine Luftfeuchtigkeit von 50% halten wen es geht. gedüngt wird erst mal wieder ca. 3-4 Wochen nicht da wir ja wieder genug Nährstoffe in der neuen Erde haben, das reicht fürs erste.

Aber Achtung die erste Gefahr lauert jetzt in Sachen Schädlinge, da die meisten Nützlinge erst ab Mai/Juni kommen müssen wir jetzt besonders aufpassen und die Pflanzen sehr gut kontrollieren. Erster Schädling der jetzt kommen kann sind die Blattläuse sie lassen sich durch den Wind treiben oder die Ameisen siedeln sie an. Wer jetzt gut aufpasst kann dies verhindern oder zumindest so in Grenzen halten das man ohne jeglichen Spritzmittel auskommt, eventuell mal eine Wasser/Seifenlauge sprühen. Man muss nicht jede Blattlaus bekämpfen, es sollte halt nur keine Plage werden. Ab Juni erledigt es sich meist dann von selbst wen die Nützlinge wie Marienkäfer, Schwebefliegen usw. kommen. Sollte sich aus irgendeinem Grund mal ein Blatt verfärben oder durch andere Umstände wie zu hohe Luftfeuchtigkeit oder sonst etwas krank aussehen, am besten sofort entfernen, einige Blätter weniger an der Pflanze schaden ihr nicht und das risiko eines Virus oder von Bakterien wird somit vorgebeugt. Chilipflanzen produzieren das ganze Jahr über eine menge an Blättern, da werden wir noch einige davon abmachen, dazu später aber mehr.

 

Info Schritt 8.

Jetzt wo die Pflanzen wachsen, ist es dafür zu sorgen das sie gesund und stark werden. Meist hängen die unteren Blätter immer auf der Erde und wen man die Chilipflanzen dann gießt, liegen die Blätter nass auf der Erde. Ich bin ein Freund der Vorsorge und versuche meine Pflanzen schon vorher vor Schädlingen bzw. Viren oder Pilzen zu schützen. Deshalb entferne ich alle unteren Blätter an den Pflanzen. Chilipflanzen produzieren immer wieder enorm schnell neues Blattwerk. Deshalb geh ich ca. alle drei Tage zu den Pflanzen und entferne alle unteren Blätter sowie Blätter die schon leichte Anzeichen von Krankheiten, Schädlingen usw. zeigen. Zwar scheiden sich hier die Geister, die einen meinen das brauch man nicht andere machen es. Ich seh nur Vorteile dabei, erstens trocknet die Erde so schneller ab, gerade momentan bei dem nassen Wetter ist das sehr wichtig. Zweitens kann die Sonne so besser die Erde erwärmen, was dem Wurzelwachstum zu gute kommt. und zu guter letzt, wird das Risiko enorm gesenkt das sich Blätter die auf der nassen Erde liegen von Krankheiten befallen werden. Die Pflanze beginnt sofort wieder am Stamm Triebe zu bilden. Ist nur ein Tipp, vielleicht hilft es einem so seine Pflanzen gesund zu halten. Denn ihr kennt das bestimmt, dass die untersten Blätter immer arg in Mitleidenschaft gezogen werden. Hier mal Bilder.

  

      Vorher mit Blätter unten                              Ohne Blätter              ca. alle 3 Tage werden überall unten die Blätter entfernt

                                   

 

 

 

Geht bald weiter

 

Lg Heiko